Die Berlin Hyp gehört zu den führenden Immobilienfinanzierern Deutschlands. Nach einem internationalen Wettbewerb wird der Sieger C.F. Møller Architects den Bau der neuen Berliner Zentrale umsetzen. Der Entwurf soll die nachhaltige Vision der Bank widerspiegeln, zugleich aber zum Wandel und zur städtebaulichen Entwicklung der Umgebung beitragen. Angestrebt wird das DGNB-Zertifikat Platin.

Mit ihrer Lage an der Kreuzung von Landwehrkanal und Corneliusbrücke fügt sich die neue Firmenzentrale in die bisherige Blockrandbebauung nach den Vorgaben des Bebauungsplans ein. Das elfgeschossige Gebäude bildet einen Orientierungspunkt am nördlichen Rand der Berliner City West. Die Fassade zur Budapester Straße treppt vom höchsten Punkt zu einer benachbarten historischen Villa an der Budapester Straße 5 nach unten ab und stellt so auf respektvolle Weise eine Beziehung zwischen den verschiedenen Maßstäben der Gebäude her.

Von dem geschossübergreifenden „town hall“ aus folgt eine Reihe von doppelgeschossigen Räumen den äußeren Abstufungen des Gebäudekörpers nach oben und bietet verschiedenartige Arbeitsbereiche im Zusammenspiel mit begrünten Terrassen. Im Penthouse schließen ein Dachgarten und ein Konferenzraum die Serie von Gemeinschaftsräumen mit weitem Blick über Berlin ab. Im Innenhof entsteht zwischen dem Neubau und den vorhandenen Gebäuden eine grüne Oase, die direkt an die Cafeteria und das „town hall“ angrenzt.

Das äußere Erscheinungsbild des Neubaus entspricht außerdem dem Bestreben der Berlin Hyp, eine „grüne Bank“ zu sein, die vertrauens- und glaubwürdig ist. Die bepflanzten Terrassen werden mit einer selbstverschattenden Fassade kombiniert, die einerseits die Sonneneinstrahlung reduziert und andererseits für eine ruhige, dezente Optik sorgt. In das Fassadenraster aus Naturstein sind außerdem Photovoltaikmodule zur Eigenstromproduktion integriert. Die neue Zentrale soll bis Ende 2023 fertiggestellt werden.


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