Professor Dr. Hans-Martin Henning, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und Professor für Solare Energiesysteme an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wurde Mitte August vom Bundeskabinett in den neuen Expertenrat für Klimafragen berufen. Das unabhängige Expertengremium aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird die Bundesregierung bei der Anwendung des Bundesklimaschutzgesetzes beraten.

Zu den vom Bundesklimaschutzgesetz geregelten Aufgaben des Expertenrats für Klimafragen gehören unter anderem die Überprüfung der vom Bundesumweltamt getroffenen Abschätzungen zu Treibhausgasemissionen und die Annahmen zur treibhausgasmindernden Wirkung von Sofortmaßnahmen und Klimaschutzprogrammen. Der Expertenrat wird zudem Stellung nehmen, wenn die Bundesregierung die zulässigen Jahresemissionsmengen im Bundesklimaschutzgesetz ändert, den Klimaschutzplan fortschreibt und weitere Klimaschutzprogramme beschließt. Darüber hinaus können der Deutsche Bundestag oder die Bundesregierung den Expertenrat für Klimafragen mit der Erstellung von Sondergutachten beauftragen.

Neben seiner Tätigkeit im Expertenrat für Klimafragen ist Henning Mitglied des wissenschaftlichen Beirats „Roadmap Effizienzstrategie 2050“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Zudem ist er Mitglied im Direktorium des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS). Er ist Sprecher der „Allianz Energie“ der Fraunhofer-Gesellschaft, einem Zusammenschluss von 19 Fraunhofer-Instituten, die sich mit unterschiedlichen Feldern der Energieforschung befassen.


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