Können eine Schachtel Pralinen und ein 100-Euro-Schein im Feuer Temperaturen von annähernd 1000 Grad Celsius überstehen – nur von Steinwolle geschützt und das eine Viertelstunde lang?

Heiko Faltenbacher von Heck Wall Systems liefert den Beweis mit einem Video: In ihm halten Pralinen, nur von Wärmedämm-Verbundplatten aus Steinwolle ummantelt, Hitze und Flammen stand, ohne auch nur ansatzweise zu zerlaufen. Wohlgemerkt: Der Schmelzpunkt von Schokolade beträgt 38 Grad Celsius.

Zugegeben: Das funktioniert nicht mit allen Dämmstoffen. Das Wärmedämm-Verbundsystem MW A1 von Heck wurde als erstes seiner Art mit der Brandschutzklasse A1 klassifiziert. A1 gilt nur für Materialien, die nicht-brennbar sind und einen Schmelzpunkt von mehr als 1000 Grad Celsius haben. Solche Baustoffe leisten auch keinen Beitrag zum sogenannten Flashover, bei dem der Brandherd blitzschnell in einen Vollbrand übergeht.

Steinwolle wird aus Gesteinsarten vulkanischen Ursprungs wie Basalt hegestellt, die extrem hohe Temperaturen im Erdinneren gewohnt sind. Im Schmelzofen wird das Gestein verflüssigt und zu Fasern versponnen. Nur ein Kubikmeter des Ausgangsmaterials ergeben 100 Kubikmeter Steinwolle. „Das sind Ressourcen, die reichlich vorhanden sind“, sagt Heiko Faltenbacher. Zudem lassen sich die Dämmplatten später nahezu komplett recyceln.

Als Naturmaterial verfügt Steinwolle bauphysikalisch noch über weitere Vorteile: Sie verbessert Steinwolle den Schallschutz und ist hoch diffusionsoffen


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