Am Hauptbahnhof von Oslo bildet das Projekt Fjordporten des dänischen Büros C.F. Möller einen zukunftsorientierten und robusten Knotenpunkt für Transport, Verkehr, Arbeit, Freizeit, Kultur und Gewerbe. Hauptziel von Fjordporten ist es, erfolgreiche Verkehrslogistik innen und außen mit guten städtischen Räumen zu verknüpfen. Dies wird vor allem durch die Optimierung der Übergänge zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln erreicht.

Das Gebäude besteht aus einem Turm mit einem Sockel. Der Turm beherbergt hauptsächlich Büros, während der Sockel den Fahrgästen auf verschiedenen Ebenen umfangreiche Servicefunktionen bietet. Der Gebäudeumfang harmoniert mit dem hohen „kathedralartigen“ Raum der bestehenden Ostbahn-Halle und wird durch Höhenstaffelungen an die Landschaft und die Bebauung von Oslo angeglichen.

Die Materialien des Gebäudes erinnern subtil an die Zeiten, in denen die Stadt aus Holz errichtet wurde, wobei Holzbauweise mit heutigen Materialien wie Beton und hochtechnologischem Glas kombiniert wurden.

Im Turm gibt es durch die großformatige und hochtransparente Fassadenverglasung sehr viel Tageslicht. „Grüne Lungen“ in Form von vertikalen Verbindungen über mehrere Etagen und bepflanzte Terrassen bieten gute Kontaktmöglichkeiten mit der Stadt und der umgebenden Landschaft. Damit das Hochhaus zum städtischen Leben beiträgt, sind im Turm öffentliche Bereiche geplant, unter anderem ein spektakulärer Aussichtspunkt, der für jedermann zugänglich ist.

Im Sockel wurde eine Umgebungen geschaffen, in denen man sich leicht zurechtfindet. Die Struktur der Gebäude ist klar und zeichnet sich durch gute Verbindungen zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln aus. Eine Pergola aus einer leichten geflochtenen Holzkonstruktion definiert den neuen Haupteingang des Hauptbahnhofs, und großzügige Amphitheatertreppen verbinden diesen Bereich mit dem food-court der Ostbahn-Halle. Im Sockel stellen Atrien und Oberlichter gute Tageslichtverhältnisse sicher.


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