Für die Erweiterung des Verkehrskommissariates Kißlegg (Baden-Württemberg) setzten Brixner Architekten vor allem auf modulare Bauweise. So wurden kurze Bauzeiten ermöglicht und störende Geräusche durch Bauarbeiten minimiert. Eine Stahlskelettkonstruktion bildet die Grundstruktur der Erweiterung. Sie lehnt sich an den Bestand an. Die Decken werden durch relativ dünne Spannbetonplatten gebildet, die Fassade durch eine Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion.

Um den besonderen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, wurde im Osten und Westen eine starre Sonnen- und Blendschutzkonstruktion aus Akustiktrapezblech vorgehängt. Drehbare, rahmenlose Photovoltaik-Ganzglaslamellen bilden die Südfassade und wirken wie glitzernde Libellenflügel im Sonnenlicht. Die Konstruktion ist freistehend – ohne Unterkellerung am Südkopf des Bestandsgebäudes angegliedert.

Sämtliche Stahlbauteile der Skelettkonstruktion sowie die Gitterroste und Tragelemente der Photovoltaik-Anlage wurden feuerverzinkt ausgeführt um einen dauerhaften Schutz vor Korrosion und metallisch-ästhetische Oberflächen zu gewährleisten.


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