Verbesserter Arbeitsschutz, weniger Emissionen, bestens gewappnet für das Hamburger Wetter: Mit der geplanten Überdachung von Dock 10 investiert das Bremer Familienunternehmen Lürssen weiter in die Modernisierung ihrer Hamburger Werft Blohm+Voss. Die nach Entwürfen des Stuttgarter Architekten Professor Dr. Werner Sobek gestaltete Hallenkonstruktion setzt Europas zukünftig größtes überdachtes Schwimmdock stilsicher in Szene und integriert es in das weltweit bekannte Hamburger Hafenpanorama.

Mit der Einhausung des 287 m langen Schwimmdocks investiert das Bremer Mutterhaus mehr als 13 Millionen Euro in die Modernisierung der Dockinfrastruktur und stärkt damit weiter den Hamburger Werftstandort.

Der Entwurf für die Überdachung von Dock 10 stammt aus der Feder des Stuttgarter Architekten und Ingenieurs Professor Dr. Werner Sobek. Er ist bekannt für die sogenannte Ingenieursarchitektur. Er selbst bezeichnet es als „die integrale Kooperation von Anfang an. Jeder Teilnehmer ist gleichwichtig. Gemeinsam wird von allen Ingenieuren und Architekten das Projekt geplant und umgesetzt.“

Eine Jury hat sich im Rahmen eines sogenannten hochbaulichen Workshopverfahrens für den Entwurf von Sobek entschieden. Die 240 m lange, 35 m hohe und über 40 m breite Hallenkonstruktion besteht künftig an der Längsseite aus Fachwerkstützen, die abwechselnd nach innen und außen gedreht angeordnet sind. Durch die dazwischen gespannten und gekrümmten Flächen entsteht eine Faltung, die die Längsseite durch Reflektion und Schattenwurf beleben.

Den gesamten Artikel „Dock-Einhausung bei Blohm+Voss: Schaufenster zu den Landungsbrücken“ können Sie ab dem 19. März in der neuen Ausgabe 01/20 der fassadentechnik nachlesen. Hier geht es zum Abonnement.


Professor Dr. Werner Sobek beschreibt im Podcast-Interview seinen Entwurf und beantwortet Fragen zu Brandschutz, Wind und Ingenieursarchitektur.


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