Die rechtlichen Bedingungen für begrünte Fassaden an Hochhäusern sind weltweit komplett verschieden. Zudem herrschen in jedem Land andere Wachstumsbedingungen für Pflanzen vor. Brandschutz und Fassadenbegrünung - geht das überhaupt zusammen?

Die eingrenzenden Faktoren, die sich rund um die Fassadenbegrünung abspielen, sind in allen Ländern unterschiedlich. „In Deutschland schreibt zunächst die Hochhausrichtlinie die Bedingungen zur Planung und Errichtung von Hochhäusern vor“, betont Architekt Michael Weiler von RKW Architektur +. Diese gebe vor, dass keine brennbaren Teile innerhalb von Fassaden eingebaut werden dürfen. „Denn schließlich gilt es unter allen Umständen, Situationen wie beim Brand des Grenfell Towers in London zu vermeiden. Diese wichtigen und aus Sicherheitsaspekten unbedingt zu berücksichtigen Faktoren wirken sich natürlich auf die Möglichkeiten einer begrünten Fassade beim Hochhausbau entscheidend aus.“

Alle Beteiligten müssen zusammenarbeiten

In der Praxis bedeutet dies, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssen und gemeinsam entscheiden, dass eine begrünte Fassade an einem bestimmten Standort auch für ein Hochhaus umgesetzt werden kann. Grundsätzlich ist die Frage zu klären, wie es sich verhindern lässt, dass es überhaupt zu einem Brand kommen kann und welche technischen Möglichkeiten sich einsetzen lassen.

 

Der gesamte Artikel „Grüne Hochhäuser realisieren: Sind Fassadenbegrünung und Brandschutz ein Widerspruch?“ erscheint in der kommenden Ausgabe 06/19 der fassadentechnik, die am 05. Dezember 2019 erscheint. Hier geht es zum Abonnement.

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