In unserer Reihe baukultur briefing stellen wir ausgewählte Informationen aus dem Baukulturbericht 2018/2019 für die Zielgruppe Planer und Ausführende vor. Der aktuelle Bericht der Bundesstiftung Baukultur steht unter dem Titel „Erbe – Bestand – Zukunft“ und fokussiert die Bedeutung und Potenziale unseres Gebäudebestandes. Thema dieser Ausgabe: Materialbestand und Recycling.

Unser Gebäudebestand ist von unterschiedlichen Baualtersklassen und deren Materialien geprägt. Die Menge des gesamten Materialverbrauchs ist dabei stark abhängig von den Bauaktivitäten der jeweiligen Altersklasse: Bis 1870 etwa wird viel mit Stroh, Lehm und Holz gebaut, teilweise mit Ziegel. Die folgenden achtzig Jahre hingegen überwiegen Vollziegel. Mit der veränderten Bauweise für Decken- und Bodenplatten um 1919, gewinnt auch Beton an Bedeutung. Spätestens ab 1949 ist Beton der meist verwendete Baustoff und seit den Neunzigerjahren ist er mit rund 70 Prozent Hauptbestandteil eines Bauwerks.

Mehr zu „Baustoffe als kulturelle Lager“ lesen Sie ab dem 14. November in der neuen Ausgabe 05/19 der fassadentechnik. Hier geht es zum Abonnement.

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