Der spektakuläre Erweiterungsbau des Philosophischen Seminars der Universität in Münster des Büros Peter Böhm Architekten aus Köln vermittelt zwischen verschiedenen Orten der Universität. Er zitiert lokale Vorbilder, ohne sie zu kopieren, und interpretiert die typische Materialität der Münsteraner Bauten neu.

Mit dem Anbau an das Philosophikum in Münster schuf Peter Böhm die Einheit von mutiger Intervention und harmonischer Anpassung, eine Neuordnung zwischen dem Domplatz und dem Fluss Aa, sowie eine Verbindung von Denkmal- und Klimaschutz. Priorität hat unter anderem die Einfügung der fünfgeschossigen Bibliothek in die Umgebung.

Der Boden des langgestreckten Riegels erstreckt sich als breite Stufenrampe über die gesamte Fläche und bildet einen natürlichen Übergang zum Gegenüber, dem Fürstenberghaus. Verstärkt wird der Bezug der beiden Gebäude durch die Einhaltung des Maßstabs, der Traufhöhe und der westlichen Abschlusskante, die der Neubau aufgreift.

Eine Glashalle verbindet den Alt- mit dem Neubau und macht aus einem ursprünglichen Hinterhof-Charakter einen offenen urbanen Platz.

Den gesamten Artikel „Klinkerarchitektur: Ein Gebäudetypus, drei Projekte, vier Büros“ können Sie ab dem 14. November in der neuen Ausgabe 05/19 der fassadentechnik nachlesen. Hier geht es zum Abonnement.

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