Fassaden sind ähnlich vielfältig und individuell wie Gesichter. Oberflächenkosmetik genügt meist nicht, nur tiefgreifender Schutz, exakt abgestimmt auf die jeweiligen Probleme wirkt dauerhaft und nachhaltig. Handelt es sich um ein älteres Gebäude, bei dem schon unterschiedliche Schädigungsmechanismen eingesetzt haben, ist die Ausgangssituation gegenüber einem neu errichteten Bauwerk meist grundsätzlich verändert.

Ein Jahrhundertwendebauwerk beispielsweise, das ohne horizontale oder vertikale Abdichtungen errichtet und vermutlich mit einem Kalkputz versehen wurde: In den ersten Jahrzenten führte dies noch nicht zu bedeutenden Schäden, da der Kalkputz die Feuchtigkeit gut abtransportieren konnte und die Salzanreicherungen erst langsam anstiegen.

Heute, nach vielleicht 100 Jahren, sind jedoch erhebliche Salzanreicherungen in den Baustoffen festzustellen, die dazu geführt haben, dass der originale Kalkputz, der für den Umgang mit solchen Salzmengen nicht ausgelegt war, lange schon das Zeitliche gesegnet hat.

Den gesamten Artikel „Bauchemie: Flächenübergreifende Instandsetzung“ können Sie ab dem 14. November in der neuen Ausgabe 05/19 der fassadentechnik nachlesen. Hier geht es zum Abonnement.

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