Hintergrund des überarbeiteten Beiblatts 2 ist das Ziel, dem Stand der Technik gerecht zu werden und den Energieverbrauch weiter zu senken. Das ist eine der Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie, die auf nationaler Ebene bis 2020 im GebäudeEnergieGesetz (GEG) umgesetzt werden soll.
       Die Wärmedämmung von Wärmebrücken wird dort nach DIN 4108 Beiblatt 2 ermittelt. Das GEG führt die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014/2016), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen und liegt aktuell im Entwurf vor.
       Bei der Berücksichtigung von Wärmebrücken mit dem vereinfachten Ansatz kann so künftig zwischen Wärmebrücken der Kategorie A und B unterschieden werden. Dafür müssen Produktlösungen für Balkon- und Attikaanschlüsse oder für den Gebäudesockel Anforderungen an die äquivalente Wärmeleitfähigkeit erfüllen.
       Planer und Architekten können nach DIN 4108 den Energieverlust durch auskragende Bauteile entweder pauschal, vereinfacht oder detailliert berechnen. Nach dem neuen Beiblatt 2 gilt nun eine Aufsplittung des vereinfachten Ansatzes. Der Bauteilspezialist Schöck aus Baden-Baden liefert bereits seit vielen Jahren zu seinen Produkten Isokorb, Novomur, Combar und Isolink die entsprechende Wärmeleitfähigkeit.
       Über das Beiblatt 2 und die Auswirkungen auf KfW-Projekte informiert Schöck kostenfrei in mehreren Webinar-Terminen. Ein KfW-Experte stellt dabei unter anderem die Neuerungen des Beiblatt 2 und des neuen GebäudeEnergieGesetz (GEG) vor.

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