Das „Futurium – Haus der Zukunft“ in Berlin schaffte es 2017 auf die Titelseite unserer Zeitschrift und ist jetzt auch ausgezeichnet.
       Die Fassade aus mehreren Tausend rautenförmig angeordneten Kassettenelementen mit Metallreflektoren und keramisch bedrucktem Gussglas von Saint-Gobain erhielt den zweiten Platz beim Materialpreis 2019. Das Projekt der Architekten Christoph Richter und Jan Musikowski überzeugte die Jury durch seine eigenständige skulpturale Form und spezielle visuelle Prägnanz.
       In der Begründung der Jury heißt es: "Die mehrschichtige Fassade aus bedruckten Gussglaskacheln und gefalteten Edelstahlreflektoren lässt mit ihrer diffusen Lichtreflexion erahnen, dass dieser fantastische Bau der Zukunft gewidmet ist. Die architektonische Ausführung trägt seiner inhaltlichen Konzeption mit innovativen Technologien und nachhaltiger Bauweise Rechnung. Die zukunftsfähige Architektur wird die Besucher in ihren Bann ziehen." Dafür gab es in den „Kategorie Material“ Platz zwei.
       Materialien: Gussglas Listral L von Saint Gobain Glas, Edelstahlblech von Al Prom; Fassadensystem von Schüco Jansen Stahlsysteme. Der Materialpreis wird in 7 unterschiedlichen Kategorien von “interior fashion“ verliehen, dabei dürfen die Projekte nicht älter als zwei Jahre sein.
       Auslober und Initiator des Wettbewerbs war 2013 die Materialagentur „raumPROBE“. In diesem Jahr hatte die unabhängige Jury mit acht Experten aus unterschiedlichen Disziplinen die Wahl unter 178 Einreichungen. Das Futurium wurde übrigens 2018 fertig gestellt – die offizielle Eröffnung ist am 5. September 2019.

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