Seine Projekte sind von Nachhaltigkeit geprägt und wurden unter anderem 2004 in der Münchner Pinakothek und als Gastausstellung auf der Architekturbiennale 2010 in Moskau gezeigt. Heute wird Werner Sobek 65 Jahre alt und obgleich er die Geschäftsführung bereits vor Jahren an die nächste Generation abgegeben hat, deutet nichts auf einen akuten Ruhestand hin.
Als Gestalter und Ideengeber bringt er sich weiterhin in Projekte, wie beispielsweise beim Experimentalgebäude UMAR in der Schweiz, eine vollständig auf den Rezyklierprozess im Bauwesen ausgerichtete Wohneinheit, ein.
Am morgigen 17. Mai wird Werner Sobek der Balthasar-Neumann-Preis für sein jüngstes Werk, den Testturm von thyssenkrupp in Rottweil (fassadentechnik berichtete), verliehen. Der Jury waren dabei neben soziokulturellen Anforderungen auch explizit technische Aspekte wie beispielsweise Energie- und Ressourcenverbrauch wichtig.
Zuletzt wurde der auch als Dozent tätige Sobek 2015 für sein Lebenswerk mit dem Fritz-Leonhardt-Preis geehrt.
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