Bis 2050 soll der Gebäudebestand laut Bundesregierung nahezu klimaneutral sein. Dass sich die Klimaziele hierzulande auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken können, fand eine Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz e. V. München (FIW) im Auftrag des Bundesverbandes energieeffiziente Gebäudehülle (BuVEG) heraus.
Potential zur energetischen Sanierung und somit zur Einsparung von CO2 sieht die Studie in den öffentlichen und privaten Gebäuden, auf die hierzulande rund 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs entfallen. Um die Klimaziele der Bundesregierung bis 2050 umsetzen zu können, müsste die Sanierungsquote erhöht und auf circa 1,6 Prozent verdoppelt werden. Auf diese Weise würden im Bereich der energetischen Sanierung rund 215.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Hinzukommen würden 67.000 Jobs für den Neubau energiesparsamer Gebäude.
Soweit die Theorie. Die Studie merkt allerdings an, dass sich zur Umsetzung die politischen Rahmenbedingungen für die für den Ausbau überwiegend tätigen kleinen und mittleren Betriebe verändern müssen. Nur wenn die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen planbar ist, würden diese auch neue Stellen schaffen.
Die Studie zum Download gibt es hier.
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