Die Baugenehmigungen für neue Gebäude haben im Jahr 2018 um acht Prozent zugelegt. Laut Prognose werden es im Jahr 2019 sechs. „Die Entwicklung der Baugenehmigungen im Vorjahr bestätigt uns in unserer positiven Einschätzung der baukonjunkturellen Entwicklung für das laufende Jahr“. So Dieter Babiel, Geschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie zu den vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Werten.
      
Die Entwicklung der genehmigten Wohnungen ist im vergangenen Jahr hingegen auf dem Nievau von 2017 stagniert. Grund hierfür sind laut Babiel unter anderem die Personalprobleme in den kommunalen Bauämtern.
       Zudem hat sich seit 2009 ein Überhang von mehr als einer halben Millionen genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen aufgestaut – die Nachfrage im Wohnungsbau ist damit auf hohem Niveau gesichert.
       Außerdem erfreulich ist die Entwicklung bei den Nichtwohngebäuden. Im vergangenen Jahr sind hier die Genehmigungen um 13 Prozent gestiegen.
      
Ein Zeichen dafür, dass sich die abgeschwächte Konjunkturerwartungen zumindest im Vorjahr noch nicht in den Genehmigungen niedergeschlagen haben. Dies zeigen auch die Zahlen über alle Spaten hinweg. 2018 haben die Genehmigungen mit 90 Milliarden Euro doppelt so hoch gelegen wie zum Beginn des aktuellen Bauaufschwungs im Jahr 2009.

« mehr News