In der französischen Stadt Rouen, hat das Büro Jacques Ferrier Architecture den Hauptsitz des Gemeindeverbandes Métropole Rouen Normandie realisiert. Es ist das erste Gebäude eines noch entstehenden Öko-Viertels und mit seiner schillernden Fassade ein Highlight an den Ufern der Seine.
Mit der diagonalen Ausrichtung der Fassade ist das Bauwerk als direkter Kontrast zur Uferkante und der allgemeinen horizontalen Bebauung angelegt. Gleichzeitig greifen die schräg angeordneten Fassadenelemente die Strukturen von Schiffen und den umliegenden Kränen auf.
Inspiriert von den farbigen Darstellungen der Kathedrale von Rouen durch den Impressionisten Claude Monet, sind die Glaselemente der vorgelagerten Fassade wie Fischschuppen angeordnet und mit einer Schicht aus Metalloxiden bedeckt. Sie spiegeln je nach Tageslicht in unterschiedlichen Farben, beeinflussen dabei allerdings nicht die Lichtsituation im Inneren des Gebäudes.
Über die Solarpaneele auf dem Dach wird die Stromversorgung des Gemeindeverbandes sichergestellt. Ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit des Baus, der in der Jurybegründung zur Verleihung des „The American Architecture Prize“ an das Büro Jacques Ferrier Architecture neben der Gestaltung explizit benannt wurde.
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