Nach ihrer Fertigstellung wird das spektakuläre Dach einer neuen U-Bahn Haltestelle in Hamburg mit imposanten Daten aufwarten können. Mit einer Länge von 136 Metern, einer Breite von 32 Metern und einer Höhe von knapp 16 Metern wird die Haltestelle „Elbbrücken“ zu einem prägenden städtebaulichen Element an der Elbe.
Für die Verglasung laufen auf der Baustelle die Dacharbeiten auf Hochtouren. 1.200 Glasscheiben müssen mit Hilfe eines Krans und Vakuumglassaugern auf das Haltestellendach aufgebracht werden. Jede Glasscheibe wiegt 250 Kilogramm. Damit kommt die Glasfläche auf ein Gesamtgewicht von rund 300 Tonnen. Das Stahlskelett selbst besteht aus 242 Stahlstreben, die an 168 Knotenpunkten zusammengeschweißt sind.
Noch erfreulicher ist die Kostensituation. Auch wenn die Haltestelle Elbbrücken noch nicht fertig ist, rechnet der Betreiber Hochbahn statt der geplanten 180 Millionen Euro mit nur 160 Millionen Euro für das Gesamtprojekt.
Das ist vermutlich auch der Tätigkeit des Fassadenplaners zu verdanken, der für die Realisierung der komplizierten Konstruktion hinzugezogen wurde. Das Büro FFT Bohner aus dem malerisch gelegenen Fichtenberg in Baden-Württemberg entwickelte die notwendige Faltenbalgdichtung.
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der kommenden Ausgabe 1 der Fassadentechnik.
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