Die Spielstätte des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg, die WWK Arena wurde 2009 eröffnet. Im September 2017 konnte die Fassade der Architekten Bernhard & Kögl endlich fertiggestellt werden. Ihre Idee einer homogen leuchtenden Lichtröhre, griff das für die Leuchtmittel zuständige Unternehmen Zumtobel auf und entwickelte die Light Tubes. Die Präsentation des Lichtdesign wurde dabei vorab Virtual Reality vorgestellt.

Sponsor mit Lichtblick
Die anfängliche Fassadengestaltung aus Profilit-Glas wurde gegen einen günstigeren Entwurf mit Aluminium-Rundprofilen und LED-Röhren getauscht, jedoch nie umgesetzt. Durch das Engagement des Hauptsponsors konnte in enger Abstimmung zwischen Architekten und dem Projektteam des Leuchtenherstellers die Idee der Lichtfassade realisiert werden. Dass die acht Meter langen und 20 Zentimeter durchmessenden Light Tubes überhaupt verbaut werden konnten, liegt an der Genehmigung der Baubehörde, da die Röhren in der Fassade als tragende Elemente eingeplant wurden.
Wie Mikadostäbe winden sich die Aluminium- und Leuchtröhren um das Stadion und bilden eine komplexe Fassadenstruktur. Die Effektbeleuchtung erlaubt es zudem die Fassade in jeglichen Farben und Kombinationen leuchten zu lassen. Weitere LED-Strahler, die um das Stadion herum aufgebaut sind, gewährleisten die Grundbeleuchtung.
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