Eine Technologie zur epitaktischen Herstellung von Siliziumwafern für Photovoltaik kommerzialisiert laut eigenen Angaben die Firma NexWafe GmbH, ein Spin-off des Fraunhofer ISE. Als Produzent von monokristallinen Siliziumwafern beliefert das Freiburger Unternehmen NexWafe Solarzellenhersteller. Für die Produktion von 5 MW EpiWafern wurde jetzt die Finanzierung in Höhe von acht Millionen Euro abgeschlossen.
In das Projekt investieren Saudi Aramco Energy Ventures (SAEV), der Green Gateway Fund 2 (GGF2) und der bestehende Investor Lynwood aus der Schweiz.

Technologie für die Zukunft
„Die NexWafe-Technologie liefert qualitativ überlegene monokristalline Wafer, die ein Drop-in-Ersatz für konventionelle Wafer sind, zu drastisch reduzierten Kosten, mit weniger Herstellungsschritten sowie einem niedrigen Energieverbrauch. Wir freuen uns, diese Investition in NexWafe zu einem Zeitpunkt zu tätigen, zu dem der Photovoltaikmarkt weiter expandiert und der Nahostregion ein beschleunigtes Wachstum beim Einsatz erneuerbarer Energien bevorsteht, erklärt Bruce Niven, Chief Investment Officer von SAEV.
Bei dem nun mit der Finanzierung gedeckelten EpiWafer-Verfahren werden kristalline Siliziumschichten in beliebiger Dicke auf einem Saat-Wafer angezüchtet und anschließend ohne Sägeverlust zu einem freistehenden Wafer abgelöst.
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