Sie befinden sich bereits im Bau – mit der Grundsteinlegung ist es nun offiziell. Die Münchner Skyline wird um die vier Bavaria Towers im Osten der bayerischen Landeshauptstadt erweitert. Die Fertigstellung des 380 Millionen teuren Ensembles ist für Herbst 2018 geplant.
Neben 200 Gästen aus Wirtschaft und Verwaltung, Architekten und Projektbeteiligten, nahmen auch Münchens zweiter Bürgermeister Josef Schmid und die Referatsleiterin für Stadtplanung und Bauordnung Prof. Dr. Elisabeth Merk an der Veranstaltung teil.
Schneller, weiter, höher?
Der Bau von Hochhäusern ist in München seit 2004 besonders schwierig. In dem Jahr stimmten die Münchner dafür, dass Neubauten nicht höher als 100 Metern sein dürfen um die historischen Fassaden nicht zu beeinträchtigen. Als Maßstab gelten seitdem die 98,7 Meter hohen Türme der Frauenkirche.
Daran orientieren sich auch die 46 bis 84 Meter hohen Bavaria Towers. Der Baustart erfolgte Anfang 2016, nach einem langjährigen Bauleitplanverfahren in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und einem Architektenwettbewerb, den das Büro Nieto Sobejano Arquitectos für sich entschied.
Von den vier pentagonal angelegten Türmen wird einer ein Hotel, die anderen drei Büroräume mit insgesamt 62.000 Quadratmetern Mietfläche beherbergen. Die Bauherren streben für alle Türme Zertifizierungen nach LEED Gold und DGNB Gold an.
Alles nach Plan
Der sogenannte White Tower ist mit vierzehn von fünfzehn fertiggestellten Geschossen, der am weitesten fortgeschrittene. In den unteren Bereichen wurde bereits mit der Installation der Fassadenelemente begonnen. Auch der Bau des Star Towers mit sechs von neun Geschossen, des Blue Towers mit zwölf von achtzehn Geschossen und des 84 Meter hohen Sky Towers mit acht von zwanzig Geschossen, schreitet voran.
„Wir werden noch in diesem Jahr den Rohbau aller vier Türme beenden können. Die Fertigstellung des Gesamtprojekts ist aktuell für das dritte Quartal 2018 geplant.“, zeigt sich Sven Renz, geschäftsführender Gesellschafter der für das Projekt verantwortlichen Bayern Projekt GmbH, zufrieden.
« mehr News