Im Rahmen einer außerordentlichen Betriebsversammlung, haben die Unternehmensleitung und der Betriebsrat der Sto die Belegschaft über Einsparmaßnahmen informiert. Betroffen sind deutschlandweit 53 Stellen, wobei 28 davon allein auf den Hauptstandort in Stühlingen-Weizen entfallen. Grundlage für die Streichungen ist das Programm New Balance, das dem Unternehmen eine ausgeglichene Umsatz- Kostensteigerung garantieren soll. Neben den Kündigungen ist auch eine Reduzierung von Sachkosten geplant.
Laut Vorstandssprecher Rainer Hüttenberger entsprach die Ergebnisentwicklung 2016 nicht den Planungen. Grund hierfür soll die Verunsicherung insbesondere privater Bauherren im Zuge kontroverser Medienberichterstattung zum Einsatz von Wärmedämm-Verbundsystemen sein. Die Verlagerung von Sanierungen hin zu Neubau und der anhaltend niedrige Zinssatz, werden ebenfalls als Gründe für die ungeplante Geschäftsentwicklung ausgemacht.
Vorstandsmitglied Michael Keller betont, dass das jetzt erzielte Verhandlungsergebnis, das Unternehmen Sto zurück zu alter Stärke führen kann. Bei Einhaltung der mit dem Betriebsrat vereinbarten Voraussetzungen, ist für die Mitarbeiter in Deutschland zudem eine Arbeitsplatzgarantie bis Ende 2018 vorgesehen.
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