Der Bau des Energieeffizienzhauses Plus des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) startete bereits 2011. Im März 2012 zog dann für insgesamt 15 Monate eine Berliner Familie mit zwei Kindern ein.

Das BMVBS hat in der Folge ein neues Förderprogramm für Modellhäuser aufgelegt, die diesen so genannten "Effizienzhaus Plus Standard" erfüllen. Mit dem Programm werden Bauherren unterstützt, die Gebäude errichten, die deutlich mehr Energie produzieren, als für deren Betrieb notwendig ist. Diese Energie soll insbesondere für die Elektromobilität zur Verfügung stehen. Insgesamt neun Modellhäuser an verschiedenen Standorten in Deutschland gehören inzwischen dazu. Der Kreis wird sukzessive erweitert.

Die Modellprojekte werden im Rahmen eines wissenschaftlichen Begleitprogramms ausgewertet. Mit den Ergebnissen soll das Energiemanagement von modernen Gebäuden verbessert und die notwendigen Komponenten für die energieeffiziente Gebäudehülle und die Nutzung erneuerbarer Energien fortentwickelt werden. Die Ergebnisse dieses Monitorings werden unter www.bmvbs.de/DE/EffizienzhausPluszeitnah veröffentlicht.

Zu einem Workshop trafen sich am vergangenen Freitag alle Akteure: Die Bewohner ebenso wie die beteiligten Architekten und Fachplaner, Bauträger, wissenschaftliche Institutionen und Universitäten und die relevante Fachpresse. Eingeladen hatte das Bundesbauministerium.

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (auf unserem Bild neben dem zuständigen Ministerialrat Hans-Dieter Hegner und Antje Wilbrandt vom Berliner Institut für Sozialforschung) nahm zeitweise am Workshop teil und ordnete die Initiative in die zukünftigen Aktivitäten des BMVBS ein. Ein ausführlicher Bericht folgt in einer der kommenden Ausgaben von Fassadentechnik.

Bild: Cubus Medien Verlag GmbH

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