Kopenhagen leistet sich eine neue Mehrzweckhalle. Das dänische Architekturbüro 3XN hat einen internationalen Wettbewerb gewonnen mit einem Entwurf, der die so genannte Copenhagen Arena auf einen Sockel stellt. Dieser Sockel verfügt über Aussparungen, die der Lenkung größerer Besucherströme in die Arena dient und gleichzeitig öffentliche Räume für verschiedene Nutzung innerhalb des angrenzenden Quartiers schafft. Das großzügige Foyer im Sockelgeschoß kann zudem beispielweise als Ausstellungsraum oder Gastronomiefläche genutzt werden.

Auf diesem Sockelgeschoss befindet sich die eigentliche Arena. Deren Fassade besteht aus einer primären Glas- und einer sekundären Terrakottafassade. Dieser sekundäre, semitransparente Lamellenvorhang schwingt sich mit der Dynamik eines sanften Wellenschlages um das gesamte Gebäude herum. Der Vorhang hebt sich an den Stellen, wo sich die Zugangsbereiche zur Arena befinden und erleichtert den Besuchern so die Orientierung.

Die primäre Glasfassade unterstützt diese Wirkung. Sie läßt Tageslicht in die inneren Foyerräume. Das Gebäude wirkt offen und zugänglich. Die Fertigstellung ist für Herbst 2015 geplant.

Bild: 3XN

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